Über das Verhalten

Ein komplexes Thema, was sicher nicht allgemeingültig für jeden einzelnen Hund gilt – dennoch versuchen wir, unsere Erfahrungen und Beobachtungen zusammenzufassen:

Was ist ‚muditypisches‘ Verhalten?

Spontan kann man dazu eigentlich nur sagen: die Bellfreudigkeit!
Mudis neigen zum häufigen Bellen, kläffen aber nicht von Natur aus sinnfrei und pausenlos.

Nach einer kleinen Umfrage unter Mudi-Besitzern, hört man die meisten Exemplare hauptsächlich in folgenden Situationen:

  • wenn jemand das Grundstück / Haus betritt oder an der Tür klingelt
  • bei Begrüßungen (von Besuchern, Familienmitgliedern)
  • in Aufbruchstimmung (zum Spaziergang, Hundeplatz, etc.)
  • zur Spielaufforderung (mit Hund und Mensch)

Dann gibt es sehr unterschiedliches Bellverhalten im Hundesport: es gibt Mudis, die z.B. beim Agility im Parcours ohne Unterbrechung kläffen, aber ebenso gibt es viele Mudis, die lautlos arbeiten, vielleicht mit stimmlicher Begleitung auf dem Weg zum Start oder wenn es Unstimmigkeiten über den Parcoursverlauf gibt.

Über territorial motivierte „Meldepflicht“ können auch einige Mudi-Halter berichten. Wie bereits erwähnt, sind Mudis sehr wachsam und die Art des Alarmsignals und die Einteilung in erwähnenswerten Auffälligkeiten variieren von Hund zu Hund – mit leisem „Wuffen“ bis hin zum lautstarken Alarmgebell melden manche Mudis damit schon kleinste Geräusche im Umfeld. Wie gesagt manche Mudis, nicht alle!
Dieses Territorialverhalten kann sich natürlich auch auf Bereiche außerhalb des Wohnraums beziehen, wie z.B. Auto, Hundeplatz, Spielwiese, etc.

Eine andere Möglichkeit für stimmliche Darbietung ist die Ressourcenverteidigung im weiteren Sinne: d.h. Mudis, die sehr personenbezogen sind, haben es mitunter gar nicht gerne, wenn jemand ihrem Menschen oder ihrem Rudel zu nah kommt und teilen diesen Missmut auch gerne deutlich mit! Auch hier gibt es Unterschiede: einige Mudis dulden eine Annäherung bis auf ein paar Zentimeter, andere dagegen vielleicht nur bis auf 100 Meter – und wieder anderen ist es völlig egal, wer wem zu nahe kommt. Nicht jeder Mudi ist so distanziert zu fremden Hunden oder Menschen, es gibt nur eine gewisse Tendenz bei vielen Mudis!

Zum Bellen sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Mudis in ihrem eigentlichen Job, dem Treiben von Vieh, mit der Stimme arbeiten! Idealerweise nur während des Arbeitens, als direktes Mittel zum Zweck: um das Vieh in Bewegung zu setzen. Das setzt natürlich eine gewisse „Lautäußerungsbereitschaft“ voraus und die ist eng mit der Entstehungsgeschichte dieser Rasse verknüpft! Es macht also keinen Sinn, sich für einen Mudi zu begeistern, aber ihm dann als erstes das Bellen abgewöhnen zu wollen! Schon gar nicht, wenn z.B. ein unterforderter Hund gerne Action möchte und sein Mensch 15 Minuten lang fragt: „Ja, was hast du denn? Ja, was willst du denn?“ und dann endlich doch den heiß ersehnten Ball wirft! Da lohnt sich jedes Geschrei – in Zukunft gerne auch für länger!

Nicht jeder Mudi ist ein Kläffer – es gibt langjährige Mudi-Besitzer, die das nie von ihrem Hund sagen könnten, aber diese Rasse hat nun mal genetisch bedingt die Veranlagung, oft zu bellen. Wie sich das im einzelnen und im Alltagsleben verhält, ist von einigen Faktoren abhängig:

  • Persönlichkeit des Hundes (nervöser oder eher ruhiger Typ)
  • körperliche und geistige Auslastung des Hundes
  • Anzahl der Hunde, bzw. Zusammensetzung des Rudels (viele Mudis -> viel + oft laut!)
  • Persönlichkeit der Menschen (Stimmungsübertragung)
  • und natürlich die Erziehung!

Man kann es, wie gesagt, nicht abgewöhnen, aber man kann es kontrollieren – das klappt selten mit Gegenschrei und es gehört auch konsequentes Training dazu, aber da ist viel machbar!
(Zur zeitlichen Überbrückung bis das gewünschte Trainingsziel erreicht ist: siehe Erste-Hilfe-Paket unter „Lustiges“)

Trotzdem: wer sich einen Mudi anschaffen möchte, sollte in jedem Fall und vorher seine Wohnsituation und das Verhältnis zu seinen Nachbarn überdenken!

„Stimmt es, dass Mudis hysterisch sind?“

Diese Frage beruht meist darauf, dass zumindest ein Mudi schon mal so in Erscheinung getreten ist. Ein Vorurteil? Eine Ausnahme? Nicht ganz…
Ist es „muditypisch“? Nein, aber es gibt Mudis, die so sind!

„Rassetypisch“ würde bedeuten, dass der Großteil einer Rasse sich so verhält, dieses Verhalten evtl. sogar erwünscht ist und irgendeinen Vorteil hätte. Wahr ist, dass Mudis sehr wachsam sind und sein sollen; dass sie sich oft sehr an eine einzelne Person binden und mitunter etwas distanziert gegenüber Fremden sein können. Das macht in ihrer ursprünglichen Funktion als Gebrauchshund auf dem Land auch Sinn, ist aber in der heutigen Haltungsform sicher in den allermeisten Fällen nicht wünschenswert. Als Familienbegleithund in unserem Alltag in Städten, Einkaufszentren, auf Hundeplätzen, in Parks und überall dort, wo es vor Menschen in sämtlichen Erscheinungsformen wie Jogger, Radfahrer, Nordic Walker, Rollstuhlfahrer, Inlineskater, Kinderwagen, Dreiräder und vom Krabbelkind bis zum Laufanfänger nur so wimmelt, sind Hunde mit zu großer Wachsamkeit und evtl. Beschützerinstinkt nicht nur unerwünscht, sondern viel schlimmer noch: auch total überfordert! Daher kann und darf es keine anzustrebende Eigenschaft einer Rasse sein, wenn Spaziergänge für alle Beteiligten in Stress ausarten!

Die zwei Seiten der Medaille

Man kann davon ausgehen, dass Mudis eine genetisch bedingte erhöhte Erregungslage haben. Zum einen sollen sie wachsam und reaktionsschnell sein und auffällige Vorkommnisse melden und eine gewisse Eigenständigkeit haben, zum anderen ist die Bewertung darüber, was für einen Mudi und was für uns Menschen wichtig ist, vielleicht nicht ganz einheitlich. So kann es denn vorkommen, dass es einen Bernhardiner sehr wenig interessiert, wenn am Horizont andere Hunde und/oder Menschen auftauchen, ein Mudi aber geradezu empört ist. Und es kann vorkommen, dass ein Mudi dem vermeintlichen Feind entgegen rennt und seiner Empörung gerne lautstark Nachdruck verleiht. Wer einen Mudi schon als Welpen zu älteren Hunden bekommt, erlebt das sicher in mehr oder weniger starker Ausprägung: der jüngste im Rudel meldet „etwas Komisches“ und schaut sich dann um, wie die „Großen“ sich dazu verhalten. Mit Verstärkung im Rücken kann man sich als kleiner Mudi ja wunderbar in Selbstüberschätzung und Größenwahn üben und auch mal da vorne „Bescheid sagen“. Zu lernen gibt es dabei immer was: vielleicht verschwindet der „Feind“ gleich wieder und das kann ja nur an dem mutigen kleinen Mudi gelegen haben oder ein Mensch schimpft vielleicht ganz furchtbar – das bedeutet, dass diese Art von Feinden beim nächsten Mal noch früher und noch lauter gemeldet werden muß, denn dass diese Gestalten komisch sind, haben wir ja gerade bewiesen!

Auch dies ist eine So-kann-es-vorkommen-Situation und kein Erlebnis, dass jedem Mudi auf diese Art widerfährt. Es gibt auch Mudis, die einfach Spaß am Jagen von Radfahrer und Joggern haben, die es unverschämt oder beängstigend finden, wenn sich ihnen jemand in schneller und bedrohlicher Art nähert und einfach komisch ausschaut – und natürlich die, die das alles nie interessiert. Darin unterscheiden sich Mudis auch nicht von vielen anderen Hunderassen!

Aber je nachdem, wie Begegnungen in früher Zeit verlaufen, ergeben sich in Kombination mit ihrer schnellen Lernfähigkeit Verknüpfungen, die dazu führen können, dass Mudis eher mal kläffend auf ein Gegenüber zulaufen und nicht wie manch andere Rassen, einen großen Bogen drum herum machen. Im Allgemeinen bleibt es übrigens beim Kläffen, bzw. Verbellen.

Nichtsdestotrotz: das soll und darf natürlich nicht so sein und man kann eine Menge dagegen tun – je früher desto besser!
Zu den Ursachen für eventuelle Pöbeleien von Mudis: man sollte sich niemals damit abfinden, dass irgendwer vielleicht mal gesagt hat: „Mudis sind nun mal so!“ Nein, sind sie nicht! Und das ist auch kein Grund, sich damit nicht näher auseinanderzusetzen, denn es geht auch um den Hund, für den Begegnungen mitunter Stress und ständige Anspannung bedeuten!

Auch hat nicht immer allein der Züchter oder der Hundehalter Schuld – es gibt bei Problemen eine Vielzahl wichtiger Faktoren zu hinterfragen, die allesamt in ihrer Summe wirken, d.h. es ist nie eine Ursache allein ausschlaggebend! Da sind grob aufgezählt:

  • Aufzuchtbedingungen
  • Altersgemäßes Verhalten (Pubertät)
  • Persönlichkeit des Hundes
  • Rassespezifisches Aktivitätsniveau
  • Sensibilität
  • bisherige Erfahrungen
  • Haltungsbedingungen
  • Erziehungsstand
  • Konflikt-, Stress- und Frustrationslage und Bewältigungsstrategien
  • Unbewusstes Verstärken durch Besitzer / andere Hunde
  • Gesundheitliche Ursachen (z.B. Schilddrüse)

Wichtig für Welpen-Käufer

Wer einen Mudi als Welpe vom Züchter kaufen möchte, sollte sich selbstverständlich nicht bei einem Massen“züchter“ umschauen. Auch wenn man auf Internetseiten lesen kann, wie gesund und toll diese Hunde sind – wer ein halbes Dutzend Würfe pro Jahr hat, kann nicht das Wohl einer Rasse im Auge haben oder für eine optimale Welpenaufzucht garantieren!
Man sollte unbedingt einen Blick auf die Mutterhündin werfen: ist sie unsicher oder ängstlich? Oder geht sie freundlich und offen auf Fremde zu? Wie werden die Welpen mit welchen Umweltreizen konfrontiert? Lernen sie frühzeitig wichtige Alltagsgeräusche, fremde Menschen, Kinder, andere Hunde kennen? Wie viel lernen sie bis zur Abgabe von der Welt kennen?
Die Auswahl der Elterntiere ist der erste Schritt für eine gute Zucht. Neben Gesundheit und guter Abstammung ist das Wesen der Eltern von Bedeutung, das der Mutter natürlich am meisten, denn sie wird während der Trächtigkeit und der darauf folgenden 8-12 Wochen den größten Einfluß auf die Persönlichkeit der Welpen haben. Eine ängstliche, nervöse Mutter wird viel von ihrem Verhalten an die Welpen weitergeben!

Aufzucht / Welpenerziehung

Die Entdeckung der Welt soll auch unbedingt im neuen Zuhause intensiv fortgeführt werden. Die wichtige Zeit für die optimale Sozialisierung geht – je nach Meinung der Experten – bis zur 12. bzw. 16. Woche, d.h. alles, was der Hund bis dahin spielerisch und positiv kennen lernt, macht ihm später wenig Angst. Frühe und regelmäßige Begegnung mit anderen Hunden und fremden Menschen, Kennenlernen von verschiedenen Orten, Geräuschen, Berührungen und Bewegungen (Autofahren) sind wichtig, um eventuellem Angstverhalten entgegen zu wirken.
Auch ohne voll entwickelten Impfschutz (bei korrekter Einhaltung des Impfplans zur 16. Woche) gibt es Möglichkeiten, den Hund am Umweltgeschehen teilhaben zu lassen: z.B. in Wohnungen von Bekannten mit gesunden (und welpenfreundlichen) Hunden, auf dem Arm in der Fußgängerzone oder Einkaufzentren, im Auto, je nach Alter und Impfbestimmung in gut organisierten Welpengruppen. Und auch, wenn so junge Hunde noch nicht allzu viel auf eigenen Pfoten laufen können/sollen, gibt es einige Möglichkeiten, sie mit z.B. fremden Tieren (Wildparks, manche Zoos, Tierhandlungen) und wichtigen kleinen Abenteuern Bekanntschaft machen zu lassen. Frühe, vielfältige Sozialisierung ist äußerst wichtig und kann vielen Verhaltensproblemen vorbeugen!!!
Wenn man bei Labrador-Retrievern damit eher etwas zurückhaltender ist und immer wieder alle Menschen bittet, diesen süßen kleinen Welpen am besten gar nicht erst anzusprechen, da diese Rasse gerne etwas zur „Distanzlosigkeit“ neigt, empfiehlt es sich bei der Aufzucht von Mudis so früh es geht gerade einen Schwerpunkt auf möglichst viele positiv verlaufende Menschenkontakte zu legen und z.B. Leute zu bitten, den jungen Hund nett anzusprechen, ihm ein Leckerchen zu geben, ihn evtl. zu streicheln, etc. Keine Sorge, er wird deshalb nicht weniger treu seinem Menschen folgen, es ist in seiner Natur, sich an eine (oder wenige Personen) zu binden – aber in unserer heutigen Zeit ist es von immens großer Bedeutung, dass wir mit menschfreundlichen und umweltsicheren Hunde unser Leben teilen!

Junghund/Pubertät

Im Alter vom 6. bis zum – je nach Rasse – 30. Monat ist alles einfach nur schrecklich! Man hat das Gefühl, dass all die Arbeit, die man in Erziehung und Ausbildung gesteckt hat, umsonst war. Der Hund läuft weiter weg, fängt an zu jagen, Ohren sind auf Durchzug. Man ruft ihn (und eigentlich weiß er genau, was „hier!“ bedeutet) und erhält als Antwort: „The dog you have called is not available, please try again later!“. Beim Arbeiten ist er unkonzentriert, leicht reizbar, ständig abgelenkt. Dann heißt es gerne, er teste gerade seine Grenzen aus, arbeite sich nach oben, brauche jetzt mal klare Ansagen, damit er nicht dominant wird und und und…

Was geht da im Hundkopf vor? Im Gehirn finden wie beim Menschen in der Entwicklungszeit einige Neu- und Umstrukturierungen statt. Synapsen verbinden sich neu, kurz: Chaos im Hirn!

Ein Training, bei dem Stress, Angst, Einschüchterung und Druck entstehen, verschlimmert die Situation dann nur noch und überfordern den Hund – die Folgen aber bleiben leider auch über diese Phase hinaus bestehen!

Man sollte seinen Hund in dem Fall eher mit Maßnahmen zur „Schadensbegrenzung“ unterstützen, da er im Lernvermögen eh gerade etwas eingeschränkt ist, und zwar sollte das so aussehen, dass man dafür sorgt, dass er sich richtig und „nett“ verhalten kann – um damit schlechtem Verhalten vorzubeugen.

Denn viele Verhaltensweisen, die die Hunde in dieser Zeit zeigen (Pöbeleien gegenüber Artgenossen, Frustverhalten, schlechte Impulskontrolle, eigenmächtige „Ausflüge“, etc.) verschwinden nicht, wenn die Hunde dauernd die Gelegenheit haben, das immer wieder zu trainieren und auszubauen!

Überforderung im Training ist daher dringend zu vermeiden, um einen Teufelskreis von Stress zu vermeiden. Lieber ruhig für eine Weile eine Trainingspause einlegen! Bei evtl. Aggressionen gegen Artgenossen: in dieser Zeit bitte möglichst nur Kontakte zu bekannten, sozial sicheren und freundlichen Hunden ermöglichen. Negative Vorfälle unbedingt vermeiden! Also im Zweifel an die Schleppleine!
Aber keine Sorge: auch diese Zeit geht vorüber und wenn man die Sache mit der Schadensbegrenzung ernst genommen hat, kann man dann erfolgreich und harmonisch dort weitermachen, wo man aufgehört hat 😉

Möglichkeiten für erwachsene Problemhunde

Unabhängig von den Ursachen, die wir oft nicht kennen: Stress mit dem Hund (auf Spaziergängen, im Alltag, auf dem Hundeplatz) bedeutet auch immer Stress für den Hund. Häufig ist das mit Ängsten, Unsicherheit, Adrenalin – auf jeden Fall aber Aufregung verbunden.
Wichtig ist auch die Frage, welcher Art die Probleme sind: handelt es sich „nur“ um Ungehorsam? Kann ich meinen Hund durch konsequente Erziehung von Pöbeleien abhalten? (Übrigens: Mudis sind entgegen mancher Meinung nicht in der Lage, jedes Wort inhaltlich zu verstehen! Man sollte ihnen schon richtig auf hundgerechte Weise beibringen was „Komm!“ bedeutet und nicht bloß in einem Nebensatz erwähnen, dass man es nicht so gerne hat, wenn er Joggern nachstellt!)

Wenn sich aber der Hund schlimmstenfalls schon bei bloßem Sichtkontakt zu seinem Stress-Auslöser aufregt und bei jedem weiteren Schritt in Rage oder in Panik gerät, hat dies meist nichts mehr mit mangelndem Gehorsam zu! Es geht beim Hund um Emotionen: er regt sich auf und ist nicht einfach „nur ungehorsam und widerspenstig“.

Das Ziel sollte sein, dass er in Stress-Situationen ruhig und ansprechbar bleibt und nicht „hochfährt“ und außer Kontrolle gerät. Es gibt einige hilfreiche Möglichkeiten, das Leben angenehmer zu gestalten. An erster Stelle steht die gesundheitliche Abklärung, es ist gerade bei sehr nervösen Hunden durchaus möglich, dass eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen könnte (gibt es auch bei Mudis).

Die klassische Gegenkonditionierung und Desensibilisierung sind sehr wirkungsvolle und nachhaltige Therapie-Möglichkeiten, bei denen der Hund lernt, den Auslösereiz für den Stress in kleinen Schrittchen in einen angenehmen Reiz „umzuwandeln“ – das geschieht mittels positiver Verstärkung und hat schon einigen Mudis geholfen, entspannter durchs Leben zu gehen. Am besten ist es, sich dazu fachkundige Anleitung zu holen, es gibt Hundetrainer oder Tierärzte für Verhaltenstherapie, die sich darauf spezialisiert haben. Dieses Training ist nicht innerhalb weniger Wochen zu absolvieren, es braucht wirklich Konsequenz und Geduld, aber es lohnt sich auf jeden Fall und der Hund profitiert sein Leben lang davon!

Buch-Tipps

Dazu zwei interessante Bücher: Patricia McConnell: „Traue nie einem Fremden!“ Und Nicole Wilde: „Der ängstliche Hund: Stress, Unsicherheiten und Angst wirkungsvoll begegnen“

Weitere begleitende Möglichkeiten sind z.B. TTouch, Entspannungtraining, Pheromon-Therapie (D.A.P.), Homöopathie, Bachblüten-Therapie, Schüssler-Salze …

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Eigentlich gibt es nicht viel mehr über spezielles Mudi-Verhalten zu sagen – sie sind im Grunde ganz normale Hunde… Und auch wieder nicht! Aber das, was ihren Charme ausmacht und uns begeistert, läßt sich eh nicht in Worte fassen 😉